Schneller Stahlrenner fürs Pendeln, Touren und den Alltag

Im Test von elf leichten Trekkingrädern überzeugte das CONTOURA Fe-12 mit „tollem, lebhaftem Fahrverhalten“, mit dem es sich als Sportrad für den Alltag oder zum Pendeln empfiehlt. Mit 13,1 Kilogramm (in Rahmengröße 55 cm) überzeugte das Stahlrahmenrad auch beim Gewicht unter vielen Alu-Modellen.

Es ist und bleibt der typische erste Handgriff beim Begutachten eines Fahrrads: ein Mal kurz an Sattel und Lenker hochgehoben, um das Gewicht zu begutachten.

Wie viel ein Fahrrad wiegt ist immer ein (Qualitäts-)Kriterium, auch wenn gerade Trekkingräder in den vergangenen Jahren schwerer geworden sind. Der Wunsch nach breiteren Reifen, hydraulische statt V-Bremsen, größere Federgabeln wirken sich eben aufs Gewicht aus.

Warum leichte Trekkingräder so faszinierend sind, liege ganz einfach an der Physik, heißt es im Testbericht der RadTouren-Ausgabe 3.2021:

„Die Masse des Fahrrads muss vom Fahrer immer mitbewegt werden, an jeder Ampel beschleunigt, and der nächsten wieder abgebremst und den Hügel hinaufgekurbelt werden. Die Leichtigkeit, mit der man sich fortbewegt, trägt entscheidend zum Fahrgefühl bei.“

Und auch beim Anschließen zwischendurch, in oder aus dem Keller tragen, beim Platzieren auf den Autoträger ist das geringere Gewicht ein Vorteil.

Leichter und verwindungssteifer Stahlrahmen

Das CONTOURA Fe-12 haben die Tester in Rahmengröße 55 cm mit 13,1 Kilogramm gewogen. Im erlesenen Testfeld war es damit das viertleichteste Rad, was bei einem Stahlrahmen nicht selbstverständlich ist. Alurahmen sind in der Regel leichter, haben aber nicht die so hoch geschätzte Dauerhaltbarkeit und die flexenden Eigenschaften, die sich positiv auf den Fahrkomfort auswirken.

Am Fe-12 verbinden sich die zweifach konifizierten oversized-Rohre und die leichte „Alu 60xx Exxtralight“ Gabel zu einer verwindungssteifen Einheit, was sich wiederum gut auf die Fahreigenschaften auswirkt, schreibt die RadTouren-Redaktion:

„Kurz aus dem Sattel in den Wiegetritt und das Contoura fliegt leichtfüßig geradeaus, mit beachtlicher Stabilität hält es die Spur.“

Entsprechend schön agil sei die Lenkung und spendiere dem CONTOURA Fe-12 eine „sportliche Würze, die Appetit auf schnelle Touren macht“.

Wahlmöglichkeiten für die eigenen Ansprüche

Zur weiteren Ausstattung: „Der schnörkellose 1-fach-Antrieb steht dem urbanen Stahl-Renner gut, der Fokus liegt klar auf der Straße.“ Die Continental GP Urban (mit Anleihen von Rennradreifen) Reifen seien schön leicht und klebten mit ihrer hochwertigen Gummimischung „klebt sicher am Asphalt.“

Wer bei der Gangschaltung für Touren mehr Bandbreite braucht, um bequem die Berge hochzukurbeln, kann im Konfigurator auf mein-wunschrad.com beim Fe-12 unter 2 x 11-fach und 3×10-fach Schaltungen wählen. Weitere Wahlmöglichkeiten fürs eigene Wunschrad gibt es beim Kettenschutz, den Reifen sowie dem Scheinwerfer – und dazu mit 30 Möglichkeiten bei der Farbe.

Fazit: „Das puristische Fe-12 gefällt mit tollem, lebhaftem Fahrverhalten und empfiehlt sich als Sportgerät, für den Alltag oder zum Pendeln.“

Magazin: RadTouren 3.2021
Test: Elf leichte Trekkingräder
Ergebnis: Note 2,3
Alle Ergebnisse: 1 x 1,3, 1 x 1,7, 2 x 1,8, 2 x 1,9, 2 x 2,0, 2 x 2,1, 1 x 2,3