Fe-20 in der Süddeutschen Zeitung: Ein Gravelbike für die lange Strecke
Das Fe-20 von CONTOURA sei so eines dieser Gravelbikes, die seit einigen Jahren den Markt regelrecht überschwemmten, weil der Mix aus flott laufendem Rennrad und leicht geländegängigem Mountainbike so gut ankomme, führen die Tester in der Ausgabe vom 25./26. Oktober der Süddeutschen Zeitung aus: „Mit dem Fe-20 von Contoura lassen sich auch längere Strecken bequem fahren. Auf Schotterwegen kommt es gut voran, ebenso fein läuft es auf asphaltierten Strecken.“
Dennoch unterscheide sich das Fe-20 in einer Sache von vielen anderen Gravelbikes – im Rahmenmaterial Stahl, wie die Typenbezeichnung ja schon andeutet. Stahlrahmen seien dafür bekannt, dass sie sich äußerst komfortabel und angenehm fahren, weil sie Stöße und Vibrationen hervorragend absorbieren. Das sei auch beim Contoura Fe-20 so:
„Der Stahlrahmen nimmt vielen Unebenheiten auf dem Weg den Schrecken, das Bike fährt sich sehr bequem und dämpft auf Rüttelstrecken Schläge gut ab. Der Geradeauslauf ist exzellent, der Vortrieb ebenso. Die Kraft, die man auf die Pedale gibt, kommt direkt am Hinterrad an und treibt das Rad zügig vorwärts.“
So gehe es nicht nur auf asphaltierten Wegen flott voran: „Auch auf Schotter greifen die 45 Millimeter breiten Terra-Speed-Reifen von Continental gut und vermitteln ein sicheres und ausgewogenes Fahrgefühl. Dazu tragen auch die GRX-Scheibenbremsen von Shimano bei, die sich gut dosieren lassen und kräftig zupacken können.“
Die ebenfalls aus der Shimano GRX Gruppe stammende Schaltung arbeite präzise und leichtgängig. Auch mit dem Einfach-Kettenblatt biete es eine relativ breite Übersetzung, mit der man auch steilere Anstiege vergleichsweise gut hochkomme, wobei sich allerdings auch das Mehrgewicht des Stahlrahmens (im Vergleich etwa zu einem Carbonrahmen) bemerkbar mache.
Die Sitzposition biete eine „ausgewogene Mischung zwischen Komfort und Sportlichkeit“ – und insbesondere in ebenerem Terrain bereite das Fe-20 viel Fahrspaß.
Und wie läuft es beim Bikepacking?
„Gerade auf längeren Ausfahrten oder gar bei mehrtägigen Touren pedaliert es sich auf dem Fe-20 sehr angenehm. Zudem bietet das Rad an zahlreiche Bohrungen und Anbaupunkte, um Flaschenhalter oder Taschen zu befestigen.“
Im Konfigurator lasse sich das Fe-20 etwa auch mit Schutzblechen, Gepäckträger und Nabendynamo ausrüsten. Mit dem dazu ab Werk ausgerüsteten Hinterbauständer habe es auch alles für die tägliche Pendelei zur Arbeit.
Magazin:Süddeutsche Zeitung, Ausgabe 25./26. Oktober 2025, online: 23. Oktober
Test: Einzeltest
Ergebnis: schriftliche Bewertung
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